Erwachsenenbildung
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Was Hänschen nicht lernt...

Teilnehmende einer Fortbildung schaut sich Ergebnisse auf einer Tafel an

 ...lernt Hans vielleicht doch noch!

Erwachsenenbildung in der Diakonie Stetten

Das Schlagwort vom „lebenslangen Lernen“ ist seit einiger Zeit in aller Munde. Schon seit Mitte der achtziger Jahre beschäftigten sich Mitarbeitende der Diakonie Stetten mit Überlegungen, wie angemessene Angebote der Erwachsenenbildung für die Bewohner/-innen gemacht werden könnten.

Es entstanden zunächst unabhängig voneinander interessante Angebote, wie

  • die arbeitsbegleitenden Maßnahmen in den Werkstätten
  • gruppenübergreifende Angebote zur Hobby- und Freizeitpflege in den Wohnbereichen
  • Forby (eine Begriffsverschmelzung aus Fortbildung und Hobby) als Pendant zur Volkshochschule 

Bericht aus dem Forby-Kurs „Kamera & Computer"
zum Thema "Tiere in Afrika"

Seit Oktober 2001 sind in einer Konzeption Ziele und Grundsätze der Erwachsenenbildung beschrieben und der Anspruch auf fünf Tage Fortbildungssonderurlaub pro Jahr für alle Mitarbeitenden unserer Werkstätten geregelt.

Erstmals erschien 1997 ein Programmheft mit gerade mal acht Fortbildungsangeboten, u.a.

  • Fortbildung zur Schulung von Heimbeirats- und Werkstattratsmitgliedern
  • eine integrative Fortbildung für Betreuer/innen und ihre Betreuten
  • eine sexualpädagogische Fortbildung mit dem Titel „Mit Leib und Seele“ (inzwischen zum „Klassiker“ geworden) 

Inzwischen umgasst das Jahresprogramm etwa 20 ein- oder mehrtägige Veranstaltungen und wird an alle Bewohner/-innen der Einrichtung verteilt. Ergänzend dazu bieten die Remstal Werkstätten stärker auf die Arbeitsanforderungen zugeschnittene Maßnahmen an.

Seit einigen Jahren arbeitet der Arbeitskreis Erwachsenenbildung auch sehr intensiv mit den regionalen Volkshochschulen zusammen. Dabei entstanden Veranstaltungsreihen zur politischen Bildung und zur Gesundheitsvorsorge. Aktuell wird unter dem Arbeitstitel „Easy Uni“ an einer Ausdehnung dieser Kooperation gearbeitet.

Ein Blick in das aktuelle Jahresprogramm gibt eine Eindruck von der Vielfalt der angesprochenen Themenbereiche.

Dies ist nur durch den zusätzlichen Einsatz von Honorarkräften zu gewährleisten.
Die Erwachsenenbildung bietet somit auch ein Einsatzfeld für Ehrenamtliche, die ihre speziellen Kenntnisse und Interessen im Rahmen solcher Angebote einbringen wollen.
Die Kurse werden finanziert durch das Jahresbudget des Arbeitskreises Erwachsenenbildung und Kostenbeiträge der Teilnehmenden. Die Teilnahme an Fortbildungen anderer Träger (z.B. Lebenshilfe oder Clemens-von-Galen-Haus) werden soweit möglich bezuschusst.
Spenden (auch projektgebunden) sind jederzeit willkommen.